Mit dem Gesetz zur steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung wird ab 01.01.2006 das Einkommenssteuergesetz geändert. Es werden eine Reihe steuerlicher Erleichterungen geregelt, davon eine speziell die privaten Aufwendungen für Pflegebedürftigkeit betreffend.

Vom 1. Januar 2006 an können 20 Prozent der Kosten für die Betreuung von pflegebedürftigen Personen im Haushalt des Steuerpflichtigen oder Pflegebedürftigen bis zum Höchstbetrag von 6.000 Euro jährlich steuermindernd geltend gemacht werden; die Steuerentlastung wird somit von maximal 600 € auf 1200 € angehoben. Die Steuerentlastung bezieht sich auf Zuzahlungen, die bei Überschreiten des Maximalbetrags der Pflegestufe privat geleistet werden. Weitere Informationen können sie einer entsprechenden Pressemeldung des Gesundheitsministeriums entnehmen.

Das Gesetz wurde am 17.03.2006 im Bundestag beschlossen und am 07.04.2006 vom Bundesrat bestätigt.