Fragen zu Leistungen

Wer einen ambulanten Kranken- und Altenpflegedienst das erste Mal in Anspruch nehmen möchte oder einen Pflegedienst für einen Angehörigen beauftragen möchte, steht häufig vor dem Problem, sich in einem kaum durchschaubaren Dschungel von Informationen und Anträgen wiederzufinden.

Der gesetzliche Hintergrund ist kompliziert, da unterschiedliche Gesetze relevant sind. Oft kommen mehrere Kostenträger, teilweise auch paralell nebeneinander, für die Übernahme der Pflegekosten in Frage.

Pflege to Hus  aus Braunschweig möchte Ihnen an dieser Stelle Hilfestellungen geben. Wir haben Ihnen nachfolgend häufig gestellte Fragen zusammengestellt, die uns am Telefon oder in unseren Büroräumen immer wieder gestellt werden. Scheuen Sie sich auch nicht uns anzurufen oder per Mail mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir werden gerne ihre Fragen beantworten.

Wir bieten ein breites Leistungsspektrum an Hilfen für den Alltag an, um Ihnen so lange wie möglich ein zufriedenes und selbstbestimmtes Leben zuhause zu ermöglichen. Die sozialen Sicherungssysteme (hier insbesondere Kranken- und Pflegeversicherung sowie der Sozialhilfeträger) unterstützen Sie finanziell, um Dienstleistungen eines ambulanten Pflegedienstes in Anspruch nehmen zu können.

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Im Rahmen der Pflegeversicherung bieten sich für diesen Wunsch zwei verschiedene Leistungen an:

  1. Betreuung nach Zeit:
    Ist die Grundpflege und Hauswirtschaftliche Versorgung sichergestellt, kann über den Sachleistungsanspruch Betreuung nach Zeit in Anspruch genommen werden.
  2. Betreuung nach §45b SGB XI: Pflegebedürftige haben einen Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von 125 € pro Monat. Dieser kann unter Anderem für ein Betreuungsangebot genutzt werden.

 

Wir rechnen in den meisten Fällen nach sogenannten Leistungskomplexen ab. Eine Abrechnung nach Zeit ist uns aufgrund unseres Rahmenvertrags mit den Pflegekassen ebenfalls möglich.

Bei der Abrechnung nach Zeit bleiben wir für die im Vorfeld vereinbarte Zeit. Wird mehr Zeit benötigt, da die Pflege länger dauert als geplant, wird die zusätzliche Zeit auf der monatlichen Abrechnung mit berechnet.

Bei der Abrechnung nach Leistungskomplexen tragen die Pflegebedürften nicht das Zeitrisiko. Die Pflegekräfte bleiben so lange, wie die vereinbarte Leistung im Einzelfall dauert. Das kann, je nach Konstitution des Pflegebedürftigen mal länger und mal kürzer sein. Die Pflegekräfte bleiben jedoch auch nicht länger, als für die abgesprochenen Leistungen tatsächlich notwendig. Weitere Informationen zur Pflegeeinsatzzeit finden Sie hier.

Das ist abhängig von der Pflege, die im Einzelfall gemacht werden muss. Das Verabreichen eines Medikaments nimmt natürlich weniger Zeit in Anspruch als die Hilfestellung beim Waschen.

Der Zeitaufwand, der z.B. für das morgentliche Waschen oder das Verabreichen von Medikamenten notwendig ist, ist abhängig vom persönlich notwendigen Umfang der Hilfestellung (Anzahl der Medikamente, Fähigkeit des Pflegebedürftigen bei der Pflege mitzuhelfen). Das ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Deshalb kann keine pauschale Antwort auf diese Frage gegeben werden. Die Pflegekräfte von Pflege to Hus bleiben aber auf jeden Fall so lange beim Pflegebedürftigen, wie es im Einzelfall notwendig ist, um die Hilfestellung im vereinbarten Umfang zu leisten. Aus wirtschafltichen Gründen können wir aber auch nicht länger bleiben, als es die individuelle Pflege erfordert. Zeit für ein paar freundliche Worte ist aber auch bei sehr kurzen Hilfestellungen selbstverständlich immer.

Die von uns angebotenen Leistungen werden in den meisten Fällen nach Leistungskomplexen abgerechnet. Dabei handelt es sich um - nach üblichen Anforderungen - sinnvoll zusammengefassten Tätigkeiten (z.B. Ganzkörperwäsche und Anziehen). Diese Leistungskomplexe haben einen Festpreis, der unabhängig von der persönlichen Dauer des Einsatzes immer gleich ist. Für die meisten Pflegebedürftigen stellt diese Form der Leistungsabrechnung die beste und transparenteste Möglichkeit dar. Durch Multiplikation der Leistungen mit den Tagen an denen Leistungen erbracht werden, kann schon zu Beginn des Monats berechnet werden, wie hoch die Pflegekosten sein werden.

Alternativ kann eine Pflege auch nach der tatsächlich benötigten Zeit berechnet werden. Hier trägt allerdings der Pflegebedürftige das Kostenrisiko. Das bedeutet: dauert die Pflege länger als geplant, z.B. weil es dem Pflegebedürftigen mal nicht so gut geht, wird der zeitliche Mehraufwand minutengenau abgerechnet.

In einem persönlichen Erstgespräch erörtern wir, welche Alternative im konkreten Einzelfall die sinnvollste ist.

Die Pflege ist in unserem Pflegedienst in Gruppen eingeteilt. Das bedeutet für die Pflegebedürftigen, dass sie zwar mehrere Personen kennenlernen, dass der Personenkreis aber überschaubar bleibt.

Eine Pflege durch unseren Pflegedienst von nur einer Schwester lässt sich leider nicht realisieren. Unser Pflegepersonal hat Anspruch auf freie Tage und Urlaub. Außerdem haben in der Regel die Pflegekräfte, die Morgens arbeiten Abends frei.