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Hilfsmittel

Es gibt eine Reihe an Hilfsmitteln, die das Gehen erleichtern und dabei helfen, dass die Sturzgefahr vermindert wird. Klassische Möglichkeiten sind Gehstöcke, Gehstützen, Rollatoren, Rollstühle, Orthopädische Schuhe. Je nach Schwere der Erkrankung und dem individuellen Sturzrisiko sollte eines der genannten Hilfsmittel verwendet werden. Die Kranken- und Pflegekassen übernehmen dafür teilweise die Kosten. Sprechen Sie Ihren Hausarzt darauf an. Er kann Ihnen ein entsprechendes Rezept ausstellen.

Gehhilfen wie Gehstöcke sollten in der Höhe so angepasst sein, dass sie optimalen Halt bieten. Wird mehr Halt benötigt als ein Stock bieten kann, sind Rollatoren eine gute Alternative. Sie sind so kompakt gebaut, dass sie sich sowohl für den Einsatz in einer Wohnung als auch für draußen eignen. Sie haben zudem den Vorteil, dass man mit Ihnen Gegenstände des täglichen Gebrauchs und Einkäufe gut transportieren kann. Die meisten Rollatoren besitzen zudem eine kleine Sitzfläche, auf der man sich ausruhen kann, wenn einen die Kräfte verlassen. Frisch ausgeruht kann man dann einige Zeit später wieder mit neuer Kraft und damit geringerem Sturzrisiko losgehen.

Hüftprotektoren schützen den Oberschenkelhals, falls es zu einem Sturz kommt. Sie werden unter der Kleidung  oder als spezielle Hosen getragen und dämpfen bei einem Sturz den Aufprall auf den Hüftknochen. So kann ein Oberschenkelhalsbruch meist verhindert werden.

Nachts ist man, wenn man aus dem Schlaf aufwacht, oft nicht voll bei Bewusstsein. Damit einher geht dann ebenfalls ein höheres Risiko zu stürzen. Hier kann die Anschaffung eines Toilettenstuhls, der in unmittelbarer Nähe zum Bett aufgestellt wird, das Risiko deutlich vermindern.

In Bad und Toilette lauern vielfältige Rutschgefahren. Haltegriffe in Bad und Toilette, rutschfeste Einlagen für Badewanne und Dusche, Duschhocker, Duschbrett, Badewannenlifter und Toilettensitzerhöhungen können hier Sicherheit vermitteln und das Ein- und Aussteigen bzw. Aufstehen und Hinsetzen erleichtern.

Hausnotrufsysteme geben einem sturzgefährdeten Menschen Sicherheit für den Fall, dass es doch zu einem Sturz kommt. Dadurch, dass der Betroffene im Falle eines Falles Hilfe rufen kann, vermindert sich das Sturzrisiko bereits, da sich die meisten Menschen ohne Angst sicherer bewegen.